Donnerstag, 21. Juli 2011

Louis-Antoine de Saint-Just – Erzengel des Todes


Louis-Antoine-Léon de Saint-Just kam am 25.August 1767 zur Welt und war Anhänger der französischen Revolution und begeistert von Robespierre.  Leider ist zu ihn und seinen Leben ehr wenig bekannt.

Saint-Just studierte als Sohn eines Kavalleriehauptmanns die Schriften von Jean-Jacques Rousseau. Begeistert von den Ideen der Aufklärung verfasste er satirische Verse. Seine Gedanken zu einen sozialistischen Staates verschriftlichte er ebenfalls.

Als Anhänger Robespierres unterstützte er seine radikalen Ansichten und verhalft zahlreichen Hinrichtungen.  Mit Robespierres Sturz folgte auch sein Ende. Als sein Anhänger sollte er schließlich am 28.Juli 1794 der Guillotine zum Opfer fallen.
Der Erzengel des Todes, wie er aufgrund seines Jungenhaften Aussehen und seiner Grausamkeit genannt wurde, wurde nur 27 Jahre alt.

Mehr zu ihm:

Anne Askew – Tod für den Glauben


Anne Askew war eine britische Protestantin, die im Jahre 1521 geboren wurde und am 16.Juli 1546 öffentlich verbrannt wurde.
Die kluge Anne lebte zur Zeiten Heinrichs VIII. als der Protestantismus und die Katholische Kirche abgelehnt und verfolgt wurden. Nur die neu gegründete Anglikanische Kirche war erlaubt.
Als junge Frau ehelichte sie Thomas Kyme, einen katholischen Adligen, dem sie zwei Kinder gebar. Anne blieb dennoch bei  ihren Nachnamen. Vergebens versuchte Anne eine Scheidung zu bewirken, wurde letztendlich von ihren Gatten vor die Tür gesetzt.
Anne ging schließlich nach London und verbreitete weiter protestantische Ansichten und eine Bibel in englischer Sprache. Aufgrund ihres Engagements für den protestantischen Glaubens wurde Anne verhaftet, wurde aber frei gelassen.
So fuhr Anne mit ihren Schaffen fort, wurde erneut verhaftet und sollte diesmal prozessiert werden. Im Tower wurde Anne gefoltert, dennoch blieb sie bei ihren Ansichten.
Dennoch wurde Anne am 16.Juli 1546 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Von der Folter so geschwächt wurde sie auf einen Stuhl gefesselt, da sie sich nicht mehr selbst aufrecht halten konnte. Ein mitfühlender Mensch hang Anne einen Lederbeutel mit Sprengpulver um den Hals, der bei den Flammen explodierte und ihr so die Qualen des Verbrennes ersparte.
Durch ihren Mut und Unbeirrbarkeit wurde Anne Askew zu einer protestantischen Märtyrerin.
Mehr zu ihr:

Mittwoch, 20. Juli 2011

Maximilien de Robespierre – Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder



Robespierre dürfte als „der französische Revolutionär“ schlechthin bekannt sein. Der Rechtsanwalt wurde am 6. 5.1758 geboren und fand am 28.7.1994 sein Ende auf dem Schafott.

Der Sohn eines Advokaten war ein Jakobiner und maßgeblich an der französischen Revolution beteiligt.  Durch Stipendien konnte Robespierre Jura studieren und arbeitete in seiner Heimat Arras. Er war begeistert von den Schriften von Jean-Jacques Rousseau, so dass er die Monarchie weniger zu getan.  Dennoch war er lange Zeit ein Anhänger der Monarchie!

Als er nach Paris ging hatte er direkt einen Delegiertenposten des dritten Standes für die Stadt Arras inne während der Generalständeversammlung.
Robespierre wirkte in den unruhigen Jahren vor der französischen Revolution mit, jedoch radikalisierten sich seine Meinungen zu nehmend, auch wenn sie für unsere Zeit selbstverständlich sind. Er wollte Pressefreiheit, Abschaffung der adligen sowie klerikalen Privilegien, Sklaverei und Todesstrafe, Wahlrecht für Männer. Zudem stand für ihr, typisch für die Bewegung der Aufklärung, die Vernunft als Grundlage des Menschen und des funktionierenden Staates.

Jedoch verklärten seine Ideale im Sinne der Aufklärung ins Grausame. Als Mitglied des Nationalkonvents, der neuen Volksvertretung, beeinflusste er den Prozess des Königs Ludwig XVI. und seiner Gattin Marie Antoinette. Beide mussten ihren Kopf für die neue Freiheit Frankreichs als Republik lassen. 

 Was als gute Absichten begann wuchs sich zur Terrorherrschaft über Frankreichs junge Republik aus, in denen zahlreiche Adlige ihr Leben ließen und schließlich auch die ersten Revolutionäre selber ihren Weg auf das Schafott fanden. Diese spannende Phase der Geschichte Frankreichs ist sehr umfangreich und kann an dieser Stelle nicht ausreichend erläutert werden. Es lohnt sich aber, sie zu erforschen: republique.de/jonas-hinz.de/ und frz. Revolution
 
So sollte es auch Robespierre ergehen. 1794 sollte er gestürzt werden. Robespierre konnte seine Politik nicht weiter ausbauen, der Terror bewirkte die Machterhaltung seiner Position, allerdings fielen ihn mehr persönliche Gegner zum Opfer. Die Wirtschaft erholte sich und aufgrund der stabiler gewordenen militärischen Lage wurde zunehmend die Basis von Robespierres Macht entzogen.

Das Parlament lehnte den Terror ab, so dass Robespierre und seine radikalen Anhänger verhaftet wurden. Nun erwartete ihn ein solch ungerechter Prozess wie Robespierre ihn gerne an seinen Gegnern vollführte. Aber er konnte sich befreien und versammelte sich mit den anderen befreiten Anhänger im pariser Rathaus. Dort schoss er sich Mund, wobei nicht klar ist, ob er sich töten wollte. Seinen Freunden gelang der Suizid, bei Robespierre wurde durch die Kugel „nur“ seinen Kiefer zerschmettert. Man konnte ihn jedoch ärztlich versorgen.

Am 28.Juli 1794 fand Robespierre sein Ende unter der Guillotine – wie zahlreiche seiner Opfer.

Mehr zu ihn: