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Montag, 15. Oktober 2012

Olympe de Gouges - Tod für die Emanzipation


Marie Gouze, besser bekannt als Olympe de Gouges, wurde am 7. Mai 1748 geboren und verlor ihr Leben in den Wirren der französischen Revolution. 

Die Schriftzstellerin verfasste die "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" und versuchte, die Rechte der Frauen, die die männlichen Revolutionäre nicht berücksichtigten. Sie forderte die Gleichberechtigung der Frau, nicht nur des dritten Standes. 

Unter dem Vorwand, sie sei Royalistin, wurde Marie 1793 unter Robespierres´ Terrorherrschaft verhaftet und verweilte einige Monate in zahlreichen Gefängnissen. Angeklagt wurde sie von Antoine Fouqier-Tinville, der sie als politisch Andersdenkende vor den Revolutionstribunal anklagte.
 Am 3. November desselben Jahres schritt Marie zum Schafott.

Mehr zu ihr:

 

Mittwoch, 12. Oktober 2011

Charlotte Corday - Mörderin mit guter Absicht




Marie Anne Charlotte Corday d'Armont wurde am 27. Juli 1768 geboren und starb durch die Guillotine am 17. Juli 1793.

Charlotte war von adliger Geburt, allerdings war ihre Familie verarmt. 1981 besuchte sie eine Klosterschule in der einer ihrer Tanten als Nonne lebte, allerdings wurde sie 1791 in den Wirren der Französischen Revolution aufgelöst. So zog Charlotte zu einer anderen Tante und wurde dessen Gesellschafterin.

Zunächst war Charlotte eine Befürworterin der Französische Revolution, als diese allerdings immer brutaler wurde, befasste sie den Schluss Jean-Paul Marat zu töten, da sie der Ansicht war, er wäre der „Haupttäter“ . Damit wollte sie Frankreich retten.

Marats Ermordung sollte ihn zum Helden stilisieren, statt dass es die Französische Revolution aufhält. Charlotte wurde direkt nach ihrer Tat, sie erstach den badenden Marat, verhaftet ohne jeglichen Widerstand. Trotz Prozess wurde sie verurteilt und betrat vier Tage nach ihrer Tat am 17.Juli 1993 das Schafott und wurde damit zur Märtyrerin der Konterrevolution.

Mehr zur Charlotte:

Donnerstag, 21. Juli 2011

Louis-Antoine de Saint-Just – Erzengel des Todes


Louis-Antoine-Léon de Saint-Just kam am 25.August 1767 zur Welt und war Anhänger der französischen Revolution und begeistert von Robespierre.  Leider ist zu ihn und seinen Leben ehr wenig bekannt.

Saint-Just studierte als Sohn eines Kavalleriehauptmanns die Schriften von Jean-Jacques Rousseau. Begeistert von den Ideen der Aufklärung verfasste er satirische Verse. Seine Gedanken zu einen sozialistischen Staates verschriftlichte er ebenfalls.

Als Anhänger Robespierres unterstützte er seine radikalen Ansichten und verhalft zahlreichen Hinrichtungen.  Mit Robespierres Sturz folgte auch sein Ende. Als sein Anhänger sollte er schließlich am 28.Juli 1794 der Guillotine zum Opfer fallen.
Der Erzengel des Todes, wie er aufgrund seines Jungenhaften Aussehen und seiner Grausamkeit genannt wurde, wurde nur 27 Jahre alt.

Mehr zu ihm:

Mittwoch, 20. Juli 2011

Maximilien de Robespierre – Die Revolution frisst ihre eigenen Kinder



Robespierre dürfte als „der französische Revolutionär“ schlechthin bekannt sein. Der Rechtsanwalt wurde am 6. 5.1758 geboren und fand am 28.7.1994 sein Ende auf dem Schafott.

Der Sohn eines Advokaten war ein Jakobiner und maßgeblich an der französischen Revolution beteiligt.  Durch Stipendien konnte Robespierre Jura studieren und arbeitete in seiner Heimat Arras. Er war begeistert von den Schriften von Jean-Jacques Rousseau, so dass er die Monarchie weniger zu getan.  Dennoch war er lange Zeit ein Anhänger der Monarchie!

Als er nach Paris ging hatte er direkt einen Delegiertenposten des dritten Standes für die Stadt Arras inne während der Generalständeversammlung.
Robespierre wirkte in den unruhigen Jahren vor der französischen Revolution mit, jedoch radikalisierten sich seine Meinungen zu nehmend, auch wenn sie für unsere Zeit selbstverständlich sind. Er wollte Pressefreiheit, Abschaffung der adligen sowie klerikalen Privilegien, Sklaverei und Todesstrafe, Wahlrecht für Männer. Zudem stand für ihr, typisch für die Bewegung der Aufklärung, die Vernunft als Grundlage des Menschen und des funktionierenden Staates.

Jedoch verklärten seine Ideale im Sinne der Aufklärung ins Grausame. Als Mitglied des Nationalkonvents, der neuen Volksvertretung, beeinflusste er den Prozess des Königs Ludwig XVI. und seiner Gattin Marie Antoinette. Beide mussten ihren Kopf für die neue Freiheit Frankreichs als Republik lassen. 

 Was als gute Absichten begann wuchs sich zur Terrorherrschaft über Frankreichs junge Republik aus, in denen zahlreiche Adlige ihr Leben ließen und schließlich auch die ersten Revolutionäre selber ihren Weg auf das Schafott fanden. Diese spannende Phase der Geschichte Frankreichs ist sehr umfangreich und kann an dieser Stelle nicht ausreichend erläutert werden. Es lohnt sich aber, sie zu erforschen: republique.de/jonas-hinz.de/ und frz. Revolution
 
So sollte es auch Robespierre ergehen. 1794 sollte er gestürzt werden. Robespierre konnte seine Politik nicht weiter ausbauen, der Terror bewirkte die Machterhaltung seiner Position, allerdings fielen ihn mehr persönliche Gegner zum Opfer. Die Wirtschaft erholte sich und aufgrund der stabiler gewordenen militärischen Lage wurde zunehmend die Basis von Robespierres Macht entzogen.

Das Parlament lehnte den Terror ab, so dass Robespierre und seine radikalen Anhänger verhaftet wurden. Nun erwartete ihn ein solch ungerechter Prozess wie Robespierre ihn gerne an seinen Gegnern vollführte. Aber er konnte sich befreien und versammelte sich mit den anderen befreiten Anhänger im pariser Rathaus. Dort schoss er sich Mund, wobei nicht klar ist, ob er sich töten wollte. Seinen Freunden gelang der Suizid, bei Robespierre wurde durch die Kugel „nur“ seinen Kiefer zerschmettert. Man konnte ihn jedoch ärztlich versorgen.

Am 28.Juli 1794 fand Robespierre sein Ende unter der Guillotine – wie zahlreiche seiner Opfer.

Mehr zu ihn:


Dienstag, 19. Juli 2011

Madame Elisabeth - Bis zum bitteren Ende für ihre Familie


Geboren wurde sie am 3. Mai 1764 in Versailles, starb am 10. Mai 1794 in Paris.

Madame Elisabeth, eigentlich Élisabeth Philippine Marie Hélène de Bourbon, wurde am 3.Mai 1764 in Versailles als jüngstes Kind des Dauphins Ludwig, Sohn Ludwigs XV., und der Maria Josepha von Sachsen geboren. Damit war sie also die jüngere Schwester von Ludwig XVI. Ihre drei älteren Brüder, wurden Ludwig XVI. (Marie Antoinettes Mann), Ludwig XVIII. und Karl X König von Frankreich. Ludwig XVIII. und Karl X nach der französischen Revolution- Ihre ältere Schwester Marie-Clotilde wurde die Frau des Königs Karl Emanuel IV. von Sardinien.

Sie hatte noch drei weitere Geschwister, die das Kindesalter jedoch nicht überlebten.

Madame Elisabeth hatte eine besonders enge Beziehung zu Ludwig XVI., vermutlich durch die Tatsache, dass er bei ihrer Taufe den eigentlichen Taufpaten Infant Philipp von Spanien vertrat.

Mit drei Jahren war sie Vollwaise, da ihr Vater 1765 und ihre Mutter 1767 verstarben. Ihre Erziehung übernahm, wie bei ihrer Schwester, Comtesse de Marsan.

Als junge Heranwachsende wurde sie stolz, hochmütig, leidenschaftlich und selbstbewusst wahrgenommen, man merkte, dass sie sich ihren Stand als Prinzessin bewusst war und das sie ihre besonderen Rechte nutze um ihren Willen zu bekommen. Angélique de Mackau übernahm zur Unterstützung von Comtesse de Marsan die Erziehung der kleinen Prinzessin. Eheplanungen mit Erzherzog Joseph und Herzog von Aosta waren fruchtlos, daher lebte sie allein auf ihrem Landsitz in Montreui.

Als die französische Revolution ausbrach was Madame Elisabeth 25 Jahre alt und beschloss ihrer Familie in Versailles bei zu stehen. Das hatte zur Folge, dass sie mit dem Königspaar und dessen Kinder in Gefangenschaft lebte, die missglückte Flucht ertrug und den Aufenthalt im Temple. Wie ihr Bruder und ihre Schwägerin wurde Madame Elisabeth der Prozess vor dem Revolutionstribunal am 9. Mai 1794 gemacht. Den Abschiedsbrief, den Marie Antoinette an sie verfasst hatte, erhielt sie nie und folgte ihr am 10.Mai 1794 auf dem Schafott. Begraben wurde sie auf dem Friedhof von Monceau.


Quelle: Meine Marie Antoinette Seite

Sonntag, 17. Juli 2011

Madame du Barry - Das Schafott weil sie einst den König liebte.


Geboren am 19. August 1743 in Lothringen, gestorben an 8. Dezember 1793 in Paris

Madame du Barry wurde am 19.August 1743 als Marie-Jeanne Bécu geboren. Als uneheliche Tochter einer Näherin und eines Franziskaners wuchs sie in ärmlichen Verhältnissen auf.

Zunächst arbeitete sie einige Zeit im Modehaus der Madame Gourdan in Paris bis sie zur Kurtisane wurde. Mit 18 Jahren lernte sie dem Grafen du Barry kennen, der sie als Mätresse für den König vorsah um seinen Einfluss aus zu weiten. Damit sie am Hof überhaupt akzeptiert wird, fälschte der Graf ihre Geburtsurkunde und vermählte sie mit seinen Bruder. So versuchte er ihre Herkunft zu vertuschen.

Der 22. April 1769 wurde für Madame du Barry ein wichtiger Tag, da sie als Adlige am Versailler Hof eingeführt wurde. Bald darauf wurde der König auf die junge, charmante Schönheit aufmerksam, so dass sie bald seine Mätresse wurde und sogar Räumlichkeiten im Versailler Schloss sowie ein eigens kleines Schloss in der Nähe bekam. Zudem wurde sie mit zahlreichen Kostbarkeiten des alternden Königs beglückt.

Doch ihre wahre Herkunft war nicht lange zu verbergen, so dass sie vom Hof verachtet wurde. Folglich sponnen die Höflinge fleißig Intrigen, die ihr Gemüt anschlugen. Im Gegensatz zudem politischen Einfluss ihrer Vorgängerin, der Madame de Pompadour, war ihre Macht auf persönliche Intrigen beschränkt.

Wie schon auf der Unterseite „la Dauphine“ erwähnt, führten Madame du Barry und Marie Antoinette einen kleinen Machtkrieg, den sie zunächst gewann. Doch nach dem Tod des Königs am … wurde sie auf seinem Wunsch in ein Kloster verbannt. Sie kümmerte sich zwar bis zu letzt um den an Blattern erkrankten König, doch aus Angst um seinen Seelenheil ist dies wohl als Versuch zu deuten dieses zu retten.

1776 kehrte Madame du Barry auf königlichen Wunsch in ihr Anwesen bei Versailles zurück.

Als die französische Revolution ausbrach wurde ihr Schloss ausgeraubt. Sie überlebte und lies in Europa nach ihrem gestohlenen Schmuck, den ihr der König schenkte, suchen, da dieser ihr einziger Besitz war. Während ihrer Reise nach England erfuhr Madame du Barry von der Hinrichtung Ludwigs XVI. Dennoch sah sie die Situation in Frankreich wieder als ungefährlich und kehrte nach Paris zurück, wo sie im September 1793 verhaftet wurde.

Nach einem Prozess vor dem Revolutionstribunal wurde sie zum Tode verurteilt und bestieg schreiend und weinend am 8. Dezember 1793 das Schafott.


Quelle: meine Marie Antoinette Seite

Weitere Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Marie-Jean ... e_du_Barry
http://www.marie-antoinette.at/02c6d799 ... /index.php
http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Ma ... barry.html

Samstag, 16. Juli 2011

Princesse de Lamballe - Für ihre Freundschaft starb sie.


8. September 1749 in Turin †3. September 1792 in Paris

Geboren als Marie Thérèse Louise Prinzessin von Savoyen-Carignan am8. September 1749 in Turin als vierte Tochter von Ludwig Viktor von Savoyen-Carignan und Christine Henriette von Hessen-Rheinfels-Rothenburg.

Seit der Hochzeit im Jahre 1767 mit Louis-Alexandre de Bourbon, prince de Lamballe, wurde sie MarieThérèse Louise de Bourbon, princesse de Lamballe genannt.

Ein Jahr nach der Vermählung starb ihr Gemahl, so dass sie zu ihren Schwiegervater auf SchlossRambouillet zog. Doch zur Hochzeit von Marie Antoinette und Ludwig XVI. kehrte sie nach Versailles zurück.

Dort wurde sie eine enge Vertraute von Marie Antoinette. Madame Lamballe war eine sensible Frau, die so empfindlich gewesen sein soll, dass sie bei dem Anblick eines gemalten Hummers in Ohnmacht fiel.

Aber dies hinderte sie nicht daran, während der Revolution bei Marie Antoinette zu bleiben und mit in den Tulerien zu ziehen. Nach einer Reise nach England, im Jahre 1791, wo sie versuchte, Hilfe für die Königsfamilie zu erbitten, kehrte sie auch wieder zu Marie Antoinette in den Tuilerien.

Nachdem die Königsfamilie in den Temple überführt wurde, blieb sie selbst dort der Königin treu, bis sie selbst am 19.August 1792 in das Gefängnis La Force gebracht. Nachdem erfolglos versucht wurde, Madame Lamballe den Schwur gegen die Monarchie auf zu zwängen, wurde sie am 3. September desselben Jahren den wütenden Mob ausgesetzt. In Frankreich bezichtigte man die Lamballe mit der Königin selbst während der Revolution Intrigen geschmiedet zu haben, so dass der Mob sie misshandelte und schließlich tötete. Ihren gepeinigten Körper und ihren Kopf auf einer Pike würde sie Marie Antoinette vor dem Temple vorgeführt, worauf diese in Ohnmacht fiel.

Ihr Schwiegervater konnte ihren Leib für eine Bestattung in der Chapelle Royale zu Dreux bekommen.


Quelle: Meine Marie Antoinette Seite

Dienstag, 12. Juli 2011

Ludwig XVI. - Ein gütiger König aut dem Schafott



Marie Antoinettes Ehemann Ludwig XVI. wurde am 28. August 1754 in Versailles als drittes Kind des Dauphins Ludwig Ferdinand und der Dauphine Maria Josepha von Sachsen geboren. Daher erhielt er den Titel Duc de Berry.

Eigentlich war sein älterer Bruder für den Königsthron vorgesehen, doch er verstarb an einer Lungenentzündung noch als Kind, so dass er im Jahre 1765, damals noch Louis Auguste genannt, als Nachfolger seines Vaters (der selbst noch Dauphin war) wurde. Nun wurde den jungen, trägen Knaben alle Aufmerksam zu teil.

Sein Vater starb am 20. Dezember 1765 an Schwindsucht und seine Mutter starb 1767 ebenfalls daran.

Mit 16 Jahren heiratete er Marie Antoinette. Er war schüchtern und vermochte es nicht, seine hübsche Frau seine Gefühle zu gestehen, die zwar Respekt für ihm empfand, doch mehr nicht.

Ludwig hatte wunderbare Reformansätze als König, denn er war sehr klug und in seinen trägen Leib schlummerte ein wacher Geist, der durchaus zur Aufklärung tendierte und für den Menschlichkeit sehr viel galt, doch der Mangel an Durchsetzungsvermögen lies ihn scheitern.

Er lebte stets sparsam, drückte bei seiner Gemahlin oft ein Auge zu und gewährte ihr immer wieder ein Zuschuss für ihr Vergnügen. Gerne verschanzte sich der König in seiner Schmiede um Schlößer zu schmieden oder ging auf die Jagd.


Ludwig war bekannt für sein Volk zu handeln, auch während der Revolution versuchte er immer seinen Wünschen gerecht zu werden, doch vergebens, am 21. Januar 1793 wurde er als Bürger Louis Capet hingerichtet.


Makaberer Weise hatte Ludwig einige Jahre zuvor mit dem Erfinder der Guillotine, Dr. Gullotine, über seine Erfindung gesprochen und ihr sogar Verbesserungsvorschläge gegeben. Ein Vorschlag wurde sogar umgesetzt: Die schrägverlaufende Klinge.




Marie Antoinette - Frankreichs letzte Königin


2. November 1755, als Maria Antonia kommt das 15. Kind des österreichischen Kaiserpaares Maria Theresia und Franz Stephan zur Welt.

Sie genießt eine sorgenfreie Kindheit, in der sie mit ihren vielen Geschwistern musiziert und spielt. Doch mit 10 verliert sie ihren Vater.

Mit 14 Jahren wurde Maria Antonia wenig vorbereitet nach Frankreich geschickt, um dort den Dauphin(Thronfolger) Louis Auguste zu ehelichen. Von nun an wurde sie Marie Antoinette genannt.

Als am 10. Mai 1774 Ludwig XV. An einer Form der Pocken starb, bestieg sie als 19jährige mit ihren Mann den französischen Thron. Ihr bis dato mit Narrenfreiheit gesegnetes Leben als Dauphine führte sie zwar weiter, doch brachte dadurch die ersten Feinden gegen sich auf.

Trotz Jahrelanger Probleme schwanger zu werden gebar Marie Antoinette am 19. Dezember 1778 ihr erstes Kind, ihre Tochter Marie Thérèse Charlotte. Die Geburt des Dauhpins Louis Joseph am 22. Oktober 1781 erlebte Marie Antoinettes strenge Mutter nicht mehr. Am 27. März 1785 schenkte sie ihren zweiter Sohn Louis Charles das Leben. Am 9. Juli 1786 gebar Marie Antoinette Marie Sophie Hélène Béatrice, die leider schon 11 Monate später an Tuberkulose starb.

Nach der Geburt ihrer Kinder zog sich Marie Antoinette mehr und mehr zurück. Ihr altes verschwenderisches Leben war Geschichte, doch hatte ihr Ruf im Volk längst darunter gelitten. Durch ihren Rückzug stieß sie nun auch noch den Adel vor den Kopf, der sich ausgeschlossen fühlte.

1786 flog die Halsbandaffäre auf, in der der Kardinal de Rohan als Unwissender von der sich selbst ernannten Gräfin Jeanne de la Motte Valois angestiftet wurde, ein teures Collier in Namen der Königin zu kaufen, welches dann aber spurlos verschwand.

Das Volk glaubte aufgrund der früheren Verschwendungssucht ihrer Königin nicht an ihre Unschuld. Dies war ein deutliches Zeichen für Marie Antoinette, die nicht begriff weshalb das Volk sie nicht mehr liebte.

Am 3. Juni 1789 verstarb ihr Sohn Louis Joseph, der Dauphin, an Tuberkulose. Nun folgen die Ereignisse Schlaf auf Schlag;

20. Juni Ballhausschwur

14. Juli Sturm auf die Bastille

4. August Verkündung der Menschen- und Bürgerrechte und Aufhebung adliger Privilegien

5. Oktober Marktweiberzug nach Versailles, königliche Familie zog in die Tullerien

Am 20.-25. Juni 1791 versuchte die königliche Familie aus Frankreich zu fliehen. Diese verunglückte Flucht ist bekannt unter die Flucht von Varennes. Sie wurde von Marie Antoinette selbst und Graf von Fersen, einer der wenigen Menschen, die sie nicht ausnutzten, geplant.

Am 10. August 1792 wurden die Tullerien gestürmt. Kurz darauf, am 13. August, wurde der König suspendier und die königliche Familie wurde nun in den Temple gebracht. Noch im selben Jahr, am 21. September, wurde das Königtum abgeschafft, neue Verfassung trat in Kraft und die Republik wurde ausgerufen.

Monate Später wurde der König von seiner Familie getrennt unc am 11. Dezember begann der Prozesses gegen Ludwig XVI., der nun der Bürger Louis Capet war. Am 21. Januar im darauf folgendem Jahr wurde er durch die Guillotine hingerichtet.

Nachdem Marie Antoinette erst von ihren Sohn getrennt wurde, wurde sie auch von ihrer Tochter und ihrer Schwägerin getrennt und am 1. August 1793 in die Conciergerie überführt. Dort hatte sie eine kleine feuchte Zelle und wurde stets bewacht.

Nach einen kurzen Scheinprozess wurde Marie Antoinette als Witwe Capet am 16. Oktober 1793 ebenfalls mit der Guillotine hingerichtet.

Quelle: Meine Marie Antoinette Homepage